Gemustertes Tuch war schon damals ziemlich gängig. Dies ist uns aus zwei Quellen bekannt:

In zwei Seidenraupenzuchtgebieten (Provence, Languedoc) wurden die Abfälle der Seidenspinnerei sorgfältig gesammelt, grob gesponnen und unter der Bezeichnung 'Florettseide' verwendet

Es entstanden verschiedene Stoffstrukturen mit den Bezeichnungen Fleuret, Bourrette, Imberline, usw. In anderen Regionen, in denen keine Seidenraupenzucht betrieben wurde, fanden Fasern wie Leinen, Hanf, Wolle und Mohair zum Weben von zahlreichen verschiedenen Tucharten Einsatz. Dazu zählen bekannte Stoffe wie Toiles d'Abbeville, Toiles de Riom und eine Vielzahl weniger bekannter Tuche.

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